
Himbeeren und Bananen vereinen sich in diesem saftigen Gebäck zu einem echten Geschmackserlebnis. Die natürliche Süße der überreifen Bananen trifft auf die fruchtige Säure der Himbeeren. Mit gemahlenen Mandeln wird dieses feuchte Gebäck zum idealen Begleiter für den Kaffee oder als gesündere Alternative für Naschkatzen.
Als ich diesen Kuchen zum ersten Mal probiert habe, war ich total begeistert, wie die Himbeeren dem sonst eher einfachen Bananenbrot Leben einhauchen. Die leichte Säure der Beeren passt super zur Bananensüße und macht jedes Stück zu einem kleinen Fest für den Gaumen.
Aromageber
- Reife Bananen: Machen den Teig richtig saftig und bringen ihre ganz eigene natürliche Süße mit
- Himbeeren: Sorgen für fruchtige Säure und hübsche Farbkleckse, die das Gebäck aufwerten
- Gemahlene Mandeln: Geben dem Kuchen einen tollen Biss und feinen Nussgeschmack
- Brauner Zucker: Fügt einen Hauch Karamell hinzu, der die Bananennote wunderbar unterstützt
- Weinstein-Backpulver: Lässt den Teig trotz der feuchten Zutaten schön aufgehen
Schrittweise Anleitung
- Vorbereitung:
- Heiz den Backofen auf 180°C vor. Fette eine Kastenform (etwa 25 cm) mit Butter ein oder leg sie mit Backpapier aus. Lass Butter und Eier auf Zimmertemperatur kommen. Wasch frische Himbeeren kurz ab und tupf sie trocken. Gefrorene Himbeeren nicht auftauen.
- Grundteig machen:
- Schlag die zimmerwarme Butter mit dem braunen Zucker etwa 3-5 Minuten hell und luftig. Das ist wichtig für die Kuchenstruktur. Gib dann die Eier einzeln dazu und rühr jedes gut unter. Zerdrück die reifen Bananen in einer separaten Schüssel mit einer Gabel zu Brei. Je reifer, desto besser schmeckt der Kuchen später. Misch den Bananenbrei kurz unter die Butter-Zucker-Ei-Masse.
- Trockene Zutaten hinzufügen:
- Vermisch Mehl und Weinstein-Backpulver in einer anderen Schüssel. Gib die Mehlmischung nach und nach zum Teig und rühr nur kurz um. Nicht zu lange mixen, sonst wird der Teig zäh. Füg die gemahlenen Mandeln hinzu und rühr kurz um. Dann die Milch langsam einarbeiten bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Der Teig sollte schwer vom Löffel fallen, aber nicht zu flüssig sein.
- Himbeeren einarbeiten:
- Heb die Himbeeren vorsichtig unter den Teig. Bei gefrorenen Beeren sei besonders sanft, damit sie nicht zerfallen und den Teig rosa färben. Macht nichts, wenn die Beeren nicht perfekt verteilt sind – das gibt dem Kuchen seinen rustikalen Charme.
- Backen und Fertigstellen:
- Gib den Teig in die Form und streich ihn glatt. Back ihn 50-60 Minuten auf mittlerer Schiene. Schau nach etwa 30-35 Minuten nach – wird die Oberfläche zu dunkel, deck sie mit Alufolie ab. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzspieß leicht feucht, aber ohne rohen Teig herauskommt. Bei diesem Gebäck darf die Mitte gern etwas feucht bleiben.
- Auskühlen und Servieren:
- Lass den Kuchen etwa 15 Minuten in der Form abkühlen, dann nimm ihn heraus und lass ihn auf einem Gitter komplett auskühlen. Bestäub ihn vor dem Servieren mit etwas Puderzucker. Er schmeckt sowohl lauwarm als auch kalt, wobei sich die Aromen nach einem Tag Ruhezeit noch besser entfalten.
Ich hab gemerkt, dass dieses Gebäck am allerbesten wird, wenn die Bananen richtig überreif sind – mit fast schwarzer Schale. Das intensive Bananenaroma harmoniert dann wunderbar mit der fruchtigen Säure der Himbeeren. Bei uns zu Hause werden reife Bananen mittlerweile extra für diesen Leckerbissen aufgehoben.

Leckerer Allrounder
Dieses Himbeer-Bananengebäck ist mehr als nur ein normaler Kuchen – es passt zu jeder Tageszeit. Zum Frühstück liefert es eine gute Mischung aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Ballaststoffen. Zum Nachmittagskaffee macht es sich bestens als süße Begleitung, die dank der Früchte und Nüsse wertvoller ist als gewöhnlicher Kuchen. Die gemahlenen Mandeln geben nicht nur Geschmack, sondern auch wichtige Nährstoffe und machen länger satt.
Servierdeen
So kannst du dieses Gebäck genießen:
- Mit etwas Butter bestrichen zum Frühstück
- Mit einer Kugel Vanilleeis als Nachtisch
- Mit einem Klecks Frischkäse für extra Cremigkeit
- In kleine Würfel geschnitten beim Brunch
Abwandlungen
Das Grundrezept lässt sich toll verändern:
- Tausch die Himbeeren gegen 100g gehackte Zartbitterschokolade für eine Schoko-Version
- Füg gehackte Walnüsse oder Pekannüsse für mehr Knusperfaktor hinzu
- Würz mit Zimt und Muskat für wärmere Aromen
- Gib einen Löffel Orangenschalenabrieb dazu für frische Zitrusnoten

Haltbarkeit
Der fertige Kuchen hält bei Zimmertemperatur, in Folie oder einer Dose verpackt, etwa 3-4 Tage. Im Kühlschrank bleibt er bis zu einer Woche frisch, kann aber etwas trockener werden. Zum Auffrischen kurz in der Mikrowelle wärmen oder für ein paar Minuten in den Backofen schieben. Du kannst ihn auch in Stücken einfrieren – er hält im Gefrierschrank bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur liegen lassen oder kurz im Ofen aufwärmen.
Nach mehreren Durchgängen mit diesem Rezept bin ich total überzeugt von der Kombi aus Bananen, Mandeln und Himbeeren. Das Gebäck ist perfekt, um überreife Bananen zu verwerten und verwandelt sie in einen Leckerbissen für jede Tageszeit. Die Balance zwischen süßen Bananen und säuerlichen Himbeeren macht es zu einem Genuss, der nie langweilig wird.
Häufig gestellte Fragen
- → Funktionieren tiefgefrorene Bananen auch?
- Klar, aufgetaute Bananen gehen gut. Taue sie vorher komplett auf und tupfe sie trocken. Sie schmecken oft sogar süßer und passen super in den Teig.
- → Wie bleiben Himbeeren oben im Kuchen?
- Wenn du die Himbeeren vorher in etwas Mehl wälzt, bleiben sie besser oben. Gefrorene Himbeeren sinken übrigens meist weniger als frische.
- → Kann ich statt Himbeeren was anderes nehmen?
- Klar doch! Probier mal Heidelbeeren, Brombeeren oder kleine Erdbeerstücke. Auch kleine Schokostückchen sind echt lecker für eine süßere Version.
- → Woran sehe ich, dass der Kuchen durchgebacken ist?
- Mach den Stäbchentest: Steck einen Zahnstocher in die Mitte. Wenn nichts dran klebt, ist er fertig. Der Teig bleibt durch die Bananen zwar etwas feucht, darf aber nicht mehr roh sein.
- → Wie mache ich den Kuchen ohne Gluten?
- Nimm einfach glutenfreie Mehlmischung statt normalem Mehl. Achte auch auf glutenfreies Backpulver und gib vielleicht etwas Xanthan dazu, damit der Teig gut zusammenhält.
- → Wie lange kann ich den Kuchen aufbewahren?
- In einer dichten Dose hält er sich etwa 2-3 Tage bei Zimmertemperatur. Im Kühlschrank bleibt er bis zu 5 Tage gut. Du kannst ihn auch in Stücken einfrieren und später auftauen.