
Dieses Rezept für Teriyaki-Lachs vom Blech bringt alle Komponenten eines perfekten Abendessens unkompliziert zusammen: gesunde Zutaten, schnelle Zubereitung und vor allem wahnsinnig aromatischen Geschmack. Ideal, wenn du Lust auf etwas Besonderes hast und trotzdem möglichst wenig Zeit in der Küche verbringen möchtest.
Mich begeistert dieses Essen immer wieder, weil es so wunderbar unkompliziert und abwechslungsreich ist. Es erinnert mich an entspannte Abende, an denen wir alle zusammen an einem Tisch sitzen und einfach genießen.
Zutaten
- Lachsfilet, ca. 700g, in 5cm Streifen geschnitten: Achte auf frische, gerne aus nachhaltigem Fang. Für ein besonders zartes Ergebnis empfiehlt sich Lachs mit Haut.
- Teriyaki-Sauce, 6 EL: Gibt die typische Süße und Würze; möglichst auf gute Qualität achten, mit natürlichen Zutaten.
- Hoisin-Sauce, 2 EL: Sorgt für Extra-Tiefe und ein mildes Umami.
- Sojasauce, 80ml: Die Basis der Marinade, am besten mit geringerem Salzanteil wählen.
- Weißweinessig, 2 EL: Bringt Frische und gleicht die Süße aus.
- Brauner Zucker, 160ml: Karamellisiert beim Backen und sorgt für eine perfekte Glasur.
- Knoblauch, 4 Zehen, fein gehackt: Für eine würzige Note; frisch schmeckt besonders intensiv.
- Chiliflocken, ¼ TL: Bringt eine dezente Schärfe. Optional für Empfindliche weglassen.
- Frisch geriebener Ingwer, 2 TL (oder ½ TL gemahlen): Gibt Frische und sorgt für den asiatischen Kick. Am besten frisch reiben für feineren Geschmack.
- Broccolini, 2–3 Bund: Alternativ kann klassischer Brokkoli (3–4 Tassen) verwendet werden. Frisch sollte das Gemüse knackig und sattgrün sein.
- Olivenöl, 2 EL: Für zart geröstetes Gemüse und einen schönen Glanz.
- Salz, 1 TL und schwarzer Pfeffer, ½ TL: Grundwürzung für Broccolini und Gesamtgericht.
- Speisestärke, 2 TL: Zum Andicken der Sauce. Gute Qualität verhindert Klümpchen.
- Frühlingszwiebeln oder Sesam, zum Garnieren: Für mehr Textur und Aroma am Ende.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereitung des Blechs:
- Lege ein Backblech mit Backpapier oder Alufolie aus. Wenn du Lachs mit Haut verwendest, besprühe die Folie zusätzlich mit etwas Öl, damit sich nichts festsetzt.
- Marinade anrühren:
- Verrühre Teriyaki-Sauce, Hoisin, Sojasauce, Essig, Zucker, Knoblauch und Chiliflocken bis sich alles verbunden hat.
- Marinieren des Lachses:
- Lege die Lachsfilets in eine Schale oder in einen großen Gefrierbeutel. Gib etwa ein Drittel der Marinade darüber und lasse alles für mindestens 30 Minuten (am besten bis zu 2 Stunden) im Kühlschrank ziehen.
- Broccolini vorbereiten:
- Mische den Broccolini in einer Schüssel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer bis alles gut benetzt ist.
- Sauce andicken:
- Mische die Speisestärke mit einem Esslöffel Wasser bis sich alles gelöst hat. Gib diese Mischung zur restlichen Marinade in einen kleinen Topf, erhitze sie bei mittlerer Hitze und verrühre alles, bis die Sauce eindickt (etwa 3–4 Minuten).
- Backen:
- Heize den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vor. Verteile den marinierten Lachs sowie den Broccolini nebeneinander auf dem Backblech.
- Garen:
- Schiebe das Blech für ca. 12–15 Minuten in den Ofen, bis der Lachs gar und saftig ist. Die Kerntemperatur sollte bei etwa 63 Grad liegen. Broccolini darf leicht gebräunt und bissfest sein.
- Fertigstellen und Servieren:
- Bestreiche den gebackenen Lachs mit der angedickten Sauce und streue Frühlingszwiebeln oder Sesam zur Dekoration darüber. Noch warm genießen.

Der Broccolini gefällt mir besonders, weil er eine feine Bitternote und einen knackigen Biss hat. Einer meiner schönsten Momente war, als wir spontan Freunde eingeladen haben und aus diesem simplen Blechgericht ein kleines Festmahl wurde – der Teller war in Minuten leer!
Aufbewahrungstipps
Immer in einem luftdichten Behälter gekühlt aufbewahren, so bleibt alles zwei bis drei Tage frisch. Reste kannst du in der Mikrowelle vorsichtig erwärmen, damit der Lachs nicht austrocknet. Am besten aber frisch genießen!
Zutaten-Alternativen
Statt Broccolini passt auch klassischer Brokkoli oder grüner Spargel wunderbar. Du kannst Lachsfilet auch durch festes Weißfischfilet ersetzen. Wenn du keine Hoisin-Sauce hast, funktioniert auch mehr Teriyaki.
Serviervorschläge
Zu diesem Gericht schmeckt duftender Reis, gedämpfter Quinoa oder ein bunter Blattsalat als frische Beilage. Besonders fein wird es mit etwas Limettensaft und frischem Koriander.
Kultureller Hintergrund
Teriyaki stammt ursprünglich aus Japan, inzwischen ist es weltweit beliebt und wurde in Amerika neu interpretiert – wie hier, kombiniert mit knackigem Gemüse vom Backblech. Die Mischung aus süß, salzig und herzhaft macht dieses Gericht so spannend.
Saisonale Varianten
Im Frühling passen Spargel und junge Erbsen als Gemüsebeilage. Im Sommer wäre knackiger Pak Choi perfekt. Im Herbst verwende ich gerne Kürbis in Stücken.
Erfolgsgeschichten
Viele Freunde waren schon erstaunt, wie einfach und unkompliziert ein „besonderes“ Abendessen auf dem Tisch steht. Gerade für Gäste ist es toll, weil alle auf einmal essen können. Mein Sohn liebt Brokkoli und freut sich immer, wenn noch etwas von der würzigen Sauce übrig ist.

Dieses Rezept begleitet mich schon seit Jahren und ist immer wieder ein Retter für Feierabende oder Gästerunden – unkompliziert, gesund und mit Suchtfaktor!
Fragen & Antworten zu Rezepten
- → Welcher Lachs eignet sich am besten?
Frischer, am besten festfleischiger Lachs, entweder mit oder ohne Haut, bringt den besten Geschmack und bleibt saftig.
- → Kann Brokkoli anstelle von Broccolini verwendet werden?
Ja, alternativ lässt sich klassischer Brokkoli verwenden – die Garzeit bleibt nahezu identisch.
- → Wie lange sollte der Lachs marinieren?
Mindestens 30 Minuten, für intensiveres Aroma bis zu zwei Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.
- → Wie erkenne ich, ob der Lachs gar ist?
Der Lachs ist gar, wenn er sich mit der Gabel leicht zerteilen lässt und innen zart rosa bleibt.
- → Verträgt das Gericht weiteres Gemüse?
Sehr gut! Zum Beispiel Paprika, Möhren oder Zuckerschoten harmonieren hervorragend mit der Teriyaki-Glasur.