
Dieses Rezept für langsam gegartes Rindfleisch bietet dir ein herzhaftes, unkompliziertes Abendessen — perfekt, wenn du wenig Zeit hast, aber trotzdem etwas Besonderes auf den Tisch bringen möchtest. Saftige Rindfleischstücke schmoren langsam in einer würzigen Sauce, die durch ihre aromatischen Zutaten beeindruckt.
Ich war begeistert, wie das Fleisch regelrecht auf der Zunge zergeht und wie wunderbar es sich ins Wochenendessen oder als einfaches Feierabendgericht einfügt.
Zutaten
- Für das Fleisch: 2 Pfund Rindfleisch (z. B. aus der Keule, Schulter oder Gulaschfleisch) in mundgerechte Stücke geschnitten — achte auf marmoriertes, gut gereiftes Fleisch für zarten Genuss
- Salz: 1 Teelöffel — hebt den Geschmack und würzt gleichmäßig
- Schwarzer Pfeffer: 1 Teelöffel — sorgt für eine angenehme Schärfe
- Olivenöl (optional): 1–2 Esslöffel zum Anbraten — gibt Röstaromen und macht das Fleisch saftiger
- Für die Sauce: 240 ml Rinderbrühe (am besten natriumreduziert) — gibt Tiefe und Geschmack
- Sojasauce: 60 ml — bringt Umami und herzhafte Noten
- Worcestersauce: 60 ml — sorgt für eine würzige Komplexität
- Brauner Zucker: 3 Esslöffel — rundet die Säure ab und sorgt für einen feinen Karamellgeschmack
- Tomatenmark: 2 Esslöffel — für Farbe und eine leichte Fruchtnote
- Knoblauch: 3 Zehen, fein gehackt — bringen Aroma und Würze
- Geräuchertes Paprikapulver: 1 Teelöffel — für dezente Rauchigkeit
- Zwiebelpulver: ½ Teelöffel — verstärkt das Aroma
- Chiliflocken (optional): ¼ Teelöffel — für einen Hauch Schärfe
- Optionale Zugaben: 500 g kleine Kartoffeln, halbiert — machen das Gericht sättigender
- Babykarotten: 1 Tasse — sorgen für Süße und Farbe
- Champignons: 1 Tasse, in Scheiben — geben eine feine erdige Note
- Zwiebel: 1 mittelgroße, grob gehackt — für Tiefe und leichte Süße
- Speisestärke: 1–2 Esslöffel, gemischt mit 2 Esslöffeln kaltem Wasser, zum Andicken — für die perfekte Saucenkonsistenz
Anleitung
- Rindfleisch vorbereiten:
- Die Fleischstücke mit Küchenpapier trocken tupfen. Salz und Pfeffer gleichmäßig darüber streuen und das Fleisch gründlich wenden, sodass alle Seiten gewürzt sind.
- Anbraten:
- Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne auf mittelhoher Stufe. Brate das Fleisch portionsweise von allen Seiten scharf an, um Röstaromen zu erzeugen. Wenn du wenig Zeit hast, kannst du diesen Schritt überspringen.
- Sauce zubereiten:
- Vermenge in einer großen Schüssel Rinderbrühe, Sojasauce, Worcestersauce, braunen Zucker, Tomatenmark, Knoblauch, Paprikapulver, Zwiebelpulver und gegebenenfalls Chiliflocken zu einer homogenen Sauce.
- Fleisch und Gemüse bereiten:
- Gib das vorbereitete Fleisch in den Slow Cooker. Verteile nach Belieben die Kartoffeln, Karotten, Pilze und Zwiebel darauf. Übergieße alles mit der Sauce, sodass Fleisch und Gemüse bedeckt sind.
- Langsam garen:
- Setze den Deckel auf und lasse das Gericht entweder 6–8 Stunden auf niedriger oder 3–4 Stunden auf hoher Stufe garen. Das Fleisch sollte am Ende butterzart sein.
- Sauce andicken:
- Etwa 20 Minuten vor dem Servieren rühre die Speisestärke mit kaltem Wasser glatt an. Gib das Gemisch in den Slow Cooker, mische durch und lasse alles bei hoher Stufe etwa 15–20 Minuten eindicken.
- Servieren:
- Hebe das zarte Fleisch mit etwas Sauce auf Tellern an. Serviere es heiß zusammen mit Beilagen wie Kartoffelstampf, Reis oder Bandnudeln. Nach Wunsch mit frischer Petersilie garnieren.

Du kannst verschiedenes Gemüse nach Saison oder persönlichem Geschmack ergänzen. Der geräucherte Paprika ist mein heimlicher Favorit — er verleiht der Sauce eine Tiefe, die dich sofort an ein amerikanisches BBQ erinnert. Besonders in der kalten Jahreszeit weckt dieser Duft viele Erinnerungen an gemütliche Familientreffen.
Aufbewahrungstipps
Lasse das Gericht nach dem Kochen abkühlen und bewahre die Reste in luftdichten Behältern im Kühlschrank auf — dort halten sie etwa 3–4 Tage. Zum Einfrieren das abgekühlte Beef in Portionsdosen füllen und maximal 3 Monate lagern. Zum Aufwärmen langsam im Topf oder in der Mikrowelle erhitzen, dabei bei Bedarf etwas Brühe oder Wasser zugeben, damit das Fleisch saftig bleibt.
Zutaten-Alternativen
Du kannst das Rindfleisch problemlos durch Schweinefleisch oder Hähnchen ersetzen, wobei sich die Garzeit anpasst. Für eine vegetarische Variante eignen sich Fleischersatzprodukte auf Soja-Basis sowie eine Mischung aus Pilzen und Bohnen. Statt Sojasauce kann auch Tamari (glutenfrei) verwendet werden und Worcestersauce gibt es ebenfalls in glutenfreier oder vegetarischer Ausführung.
Serviervorschläge
Besonders lecker ist das Beef auf sämigem Kartoffelpüree, feinem Reis oder hausgemachten Bandnudeln. Auch ein knackiger grüner Salat oder ofenfrisches Baguette passen wunderbar dazu. Für ein rustikales Dinner serviere ich dazu lieber ganze Schmorkartoffeln direkt aus dem Slow Cooker.

Mit ein bisschen Vorbereitung und passender Auswahl an Zutaten wird aus diesem Slow Cooked Beef ein Lieblingsessen für gesellige Abende oder stressige Wochen. Probier verschiedene Variationen aus und finde heraus, wie das Rezept zu deinem persönlichen Wohlfühlgericht wird.
Fragen & Antworten zu Rezepten
- → Kann ich das Rindfleisch auch am Vortag zubereiten?
Ja, das Gericht schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, da sich die Aromen weiter entwickeln.
- → Muss ich das Fleisch unbedingt anbraten?
Das Anbraten intensiviert den Geschmack, kann aber bei Zeitmangel übersprungen werden.
- → Welche Beilagen passen besonders gut dazu?
Kartoffelpüree, Reis oder breite Bandnudeln ergänzen das geschmorte Fleisch ideal.
- → Kann ich das Gericht einfrieren?
Ja, luftdicht verpackte Portionen halten sich im Gefrierfach bis zu drei Monate.
- → Sind Gemüsezutaten verpflichtend?
Nein, Gemüse ist optional. Wer möchte, kann Kartoffeln, Karotten oder Pilze mitgaren.