
Dieses Rezept bringt amerikanischen Wohlfühlklassiker in deine Küche: Crack Chicken Lasagne aus saftigen Hühnchenstreifen, würzigem Bacon, cremigem Frischkäse, Ranch-Dressing und viel geschmolzenem Käse, geschichtet zwischen zarten Lasagnenudeln. Die perfekte Mischung aus deftig und gemütlich – ideal für gesellige Abende oder den besonderen Sonntagsbraten.
Ich habe sie an einem verregneten Samstag erstmals gebacken und war begeistert, wie schnell alle zugelangt haben. Sie ist mittlerweile unser Familienhit für Wochenenden geworden.
Zutaten
- Gekochtes Hühnchen (etwa 3 Tassen): Sorgt für Saftigkeit und Struktur. Am besten Hähnchenbrust, die nicht zu trocken ist.
- Frischkäse (8 Unzen, weich): Gibt Cremigkeit und bindet die Aromen. Hochwertiger Frischkäse ist empfehlenswert.
- Ranch-Dressing (1 Tasse): Bringt eine würzige Kräuternote. Am besten cremig und mit kräftigem Aroma.
- Bacon, gebraten und zerbröselt (12 Unzen): Verleiht herzhafte Röstaromen und Biss. Frisch gebraten schmeckt am besten.
- Lasagnenudeln (9 Stück, bissfest gekocht): Sorgen für zarte, stabile Schichten. Hochwertige Hartweizennudeln behalten ihre Form.
- Mozzarella, gerieben (7 Unzen): Macht die Lasagne fädenziehend und saftig.
- Cheddar, gerieben (4 Unzen): Sorgt für kräftiges Aroma und eine schöne goldene Kruste.
- Vollmilch (1½ Tassen): Gibt die milde, cremige Basis für die Sauce.
- Ungesalzene Butter (1 EL): Für die Mehlschwitze und seidige Sauce.
- Allzweckmehl (1 EL): Sorgt für Bindung der Sauce.
- Knoblauchpulver (1 TL): Zum Würzen – bringt angenehmes Aroma.
- Petersilie, gehackt: Für ein frisches Finish und farbliche Akzente.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Ofen vorheizen und Vorfreude:
- Den Backofen auf 190 Grad Celsius (375°F) vorheizen. Das sorgt für eine gleichmäßige Bräunung und perfekte Konsistenz.
- Cremige Sauce kochen:
- In einem mittelgroßen Topf Butter bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Mehl einrühren und unter ständigem Rühren eine Minute anschwitzen. Milch langsam einrühren und mit dem Schneebesen rühren, bis die Sauce dicklich wird. Frischkäse darin schmelzen und mit Ranch-Dressing sowie Knoblauchpulver würzen, alles glatt rühren.
- Erste Schicht anlegen:
- Eine dünne Schicht der cremigen Sauce in eine gefettete Auflaufform (ca. 23x33 cm) geben. Drei Lasagnenudeln darauflegen.
- Füllung und Käse schichten:
- Ein Drittel vom Hühnchen, Bacon, Mozzarella, Cheddar und weiteren Klecksen Sauce gleichmäßig darübergeben. Das ist die Grundlage für viel Geschmack.
- Weitere Schichten bauen:
- Den Schichtvorgang noch zweimal wiederholen – jeweils Nudeln, Hühnchen, Bacon, Käse und Sauce verteilen. Mit Sauce und Käse abschließen.
- Backen und gratinieren:
- Die Form mit Alufolie abdecken und 25 Minuten backen. Folie abnehmen und weitere 10–15 Minuten backen, bis eine goldene Kruste entsteht und die Sauce blubbert.
- Ruhen lassen und servieren:
- Die Lasagne mindestens 10 Minuten ruhen lassen, damit sie beim Anschneiden zusammenhält. Mit frischer Petersilie bestreuen und genießen.

Im Familienkreis sorgt besonders der Bacon immer wieder für Begeisterung: Sein rauchiges Aroma hebt die Lasagne aufs nächste Level. Am meisten freue ich mich übrigens immer auf die knusprigen Bratränder.
Aufbewahrungstipps
Gekühlt hält sich die Lasagne luftdicht verschlossen drei Tage frisch. Zum Aufwärmen reicht ein kurzes Backen bei 160 Grad — so bleibt alles wunderbar saftig. Für das Einfrieren einfach Portionen nach dem vollständigen Abkühlen in geeignete Behälter geben und maximal drei Monate lagern.
Zutaten-Alternativen
Putenbrust ist eine leichtere Alternative. Vegetarier ersetzen Hühnchen und Bacon durch gebratenen Räuchertofu und verwenden pflanzliches Ranch-Dressing. Wer keinen Cheddar mag, greift zu Bergkäse oder Gouda. Für eine Abwechslung bei der Pasta lassen sich auch Zucchinistreifen verwenden.
Servierideen
Dazu passt ein knackiger Eisbergsalat mit Hausdressing oder geröstetes Knoblauchbrot. Wer mag, ergänzt mit frischen Tomaten und Gurken für ein rundum komplettes Wohlfühlgericht.
Historischer/kultureller Kontext
Lasagne ist zwar traditionell italienisch, wurde in den USA aber vielfach abgewandelt. Crack Chicken ist ein Trend aus den Südstaaten – hier verbinden sich Wohlfühlaromen und große Portionen. Diese Variante bringt amerikanische Experimentierfreude mit klassischen Familienrezepten zusammen und ist mittlerweile Teil vieler Festessen.
Saisonale Anpassungen
Im Sommer schmeckt die Lasagne zu frischen Tomaten aus dem Garten oder bunt gemischtem Salat. Im Winter passen gebratene Champignons oder etwas Spinat in der Füllung für eine Extraportion Würze.
Erfolgsgeschichten
Viele berichten, dass diese Lasagne ein Renner auf Buffets und Familienfesten ist, weil sie sowohl Kindern als auch Erwachsenen schmeckt. Letztes Jahr war sie auf dem Geburtstag sofort vergriffen — keiner konnte dem Bacon und dem cremigen Käse widerstehen.

Es lohnt sich, für dieses Rezept Zeit zu investieren — der Duft und die Begeisterung beim Servieren machen jede Mühe wett. Egal ob alltags oder zum Anlass: Diese Lasagne bleibt unvergesslich.
Fragen & Antworten zu Rezepten
- → Kann ich statt Hähnchen auch anderes Fleisch verwenden?
Ja, alternativ eignen sich zum Beispiel Putenfleisch oder sogar gebratene Pilze als fleischfreie Variante.
- → Wie verhindere ich matschige Lasagneplatten?
Die Nudelplatten sollten nur al dente gekocht werden, da sie im Ofen weitergaren und so die perfekte Konsistenz behalten.
- → Welche Käsesorten passen am besten?
Mozzarella und Cheddar verleihen eine tolle Schmelze, aber auch Gouda oder Emmentaler sind geschmacklich passend.
- → Kann ich das Gericht vorbereiten?
Sicher, die Lasagne lässt sich am Vortag schichten und im Kühlschrank aufbewahren. Vor dem Servieren einfach frisch backen.
- → Ist das Rezept für Kinder geeignet?
Ja, Kinder lieben meist die Kombination aus Hähnchen, Speck und Käse. Bei Bedarf etwas weniger Knoblauch verwenden.
- → Wie lange lässt sich die Lasagne aufbewahren?
Im Kühlschrank hält sie sich luftdicht verschlossen bis zu 3 Tage und kann portionsweise aufgewärmt werden.