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Ein wunderbar aromatisches Mutton Masala bringt indische Esskultur direkt zu dir nach Hause — mit zartem Lammfleisch, duftenden Gewürzen und einer köstlichen Masala-Soße. Dieses Gericht ist ideal, wenn du Gästen etwas Besonderes servieren oder dich an kalten Tagen verwöhnen möchtest. Ob zu Reis oder Naan: Die Geschmackstiefe begeistert immer.
Ich koche dieses Rezept am liebsten am Wochenende, wenn ich genug Zeit für das langsame Schmoren habe. Die Vorfreude steigt mit jedem Duft, der durch die Küche zieht.
Zutaten
- Mutton (500 g, mit Knochen): Sorgt für besonders kräftiges Aroma, achte auf frisches, dunkles Fleisch und lass dich im Fachgeschäft beraten.
- Joghurt (½ Tasse, Natur): Bricht das Fleisch auf und gibt Weichheit, möglichst eine cremige, vollfette Sorte wählen.
- Ginger-Garlic Paste (1 EL): Unverzichtbar für Würze und Tiefe, frisch püriert ist der Geschmack am besten.
- Kurkuma (½ TL): Gibt Farbe und unterstützt die Bekömmlichkeit, Bio-Qualität wählen.
- Salz: Zum Abschmecken, Steinsalz sorgt für runderen Geschmack.
- Öl oder Ghee (3 EL): Ghee gibt mehr Aroma, hochwertiges Sonnenblumen- oder Erdnussöl ist auch möglich.
- Lorbeerblätter (2 Stück): Bringen ein feines, herbes Aroma, am besten ganze Blätter nutzen.
- Zimtstange (1 Stück, ca. 2 cm): Gibt Wärme und Tiefe, Ceylon-Zimt ist besonders aromatisch.
- Nelken (3–4 Stück): Sorgen für einen leicht süßlichen, würzigen Hauch.
- Grüne Kardamomkapseln (3–4 Stück): Eine Frische in der Soße, auf Frische achten und vorher anquetschen.
- Schwarzer Kardamom (1 Stück, optional): Mehr Rauchigkeit und Tiefe, falls vorrätig unbedingt nutzen.
- Zwiebel (1 große, fein geschnitten): Gibt Süße beim Anrösten, möglichst gelbe, aromatische Zwiebeln verwenden.
- Grüne Chilischoten (2, längs eingeschnitten): Bringen leichte Schärfe, je nach gewünschter Intensität Kerne entfernen.
- Ginger-Garlic Paste (1 EL, zusätzlich): Für die Masala-Basis, frisch ist immer besser.
- Tomaten (2 große, gewürfelt oder püriert): Sorgt für Säurebalance, sonnengereifte Tomaten machen den Unterschied.
- Chilipulver (1 TL): Für die typische Schärfe und Farbe, mildes Kaschmir-Chili passt besonders gut.
- Korianderpulver (1 TL): Gibt Frische und Würze, unbedingt auf aromatischen, frischen Koriander achten.
- Kreuzkümmelpulver (½ TL): Für einen leicht erdigen Geschmack, am besten frisch gemahlen.
- Garam Masala (½ TL): Rundet die Gewürzmischung ab, auf Qualität und Frische achten.
- Frischer Koriander zum Garnieren: Sorgt für Farbtupfer und Frische, immer kurz vor dem Servieren fein hacken.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereiten und Marinieren:
- Die Fleischstücke mit Joghurt, Ingwer-Knoblauch-Paste, Kurkuma und Salz in einer Schüssel gut vermengen. Die Marinade mindestens 1 Stunde, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank einziehen lassen, damit das Lamm zart und aromatisch wird.
- Gewürze anrösten:
- In einem schweren Topf Öl oder Ghee erhitzen. Lorbeerblätter, Zimt, Nelken und Kardamome einstreuen und bei mittlerer Hitze kurz rösten, bis die Gewürze duften und knistern.
- Zwiebeln und Chili anschwitzen:
- Die geschnittenen Zwiebeln und eingeschnittenen grünen Chilischoten dazugeben. Bei mittlerer Hitze goldbraun braten; das dauert etwa 8–10 Minuten. Vorsicht, dass die Zwiebeln nicht verbrennen — sie sorgen für die Grundsüße im Gericht.
- Masala-Basis ansetzen:
- Ingwer-Knoblauch-Paste einrühren und weiterbraten, bis der rohe Duft verflogen ist. Die Tomaten dazugeben und alles köcheln, bis sich das Öl sichtbar absetzt und die Soße glänzt.
- Trockengewürze und Salz einarbeiten:
- Chilipulver, Korianderpulver, Kreuzkümmel und je nach Bedarf noch etwas Salz unterrühren. Die Hitze reduzieren und die Gewürzpaste eindicken lassen; das dauert einige Minuten.
- Fleisch anbraten:
- Das marinierte Mutton samt Marinade zur Masala geben. Gut verrühren und das Fleisch unter Rühren 10–15 Minuten anbraten, bis es überall gut mit den Gewürzen überzogen ist und duftendes Öl aus dem Masala austritt.
- Sanft schmoren:
- Ca. 250–350 ml Wasser hinzufügen. Den Topf abdecken und das Gericht entweder 4–5 Pfeifstöße im Schnellkochtopf garen oder bei niedriger Hitze langsam offen schmoren, bis das Fleisch absolut zart ist. Langsames Garen gibt das intensivste Aroma und besonders zartes Fleisch.
- Abschmecken und Servieren:
- Kurz vor dem Anrichten Garam Masala unterziehen und mit frischem Koriander bestreuen. Sofort zusammen mit Basmatireis oder Naan servieren.
Ich liebe frischen Koriander als Garnitur — sein Aroma hebt die würzige Soße und bringt zusätzliche Frische ins Gericht. Besonders erinnere ich mich an ein Fest in meiner Kindheit, als mein Vater das Mutton Masala langsam am offenen Feuer schmorte — die Geduld hat sich gelohnt und es war unvergesslich.
Aufbewahrungstipps
Im Kühlschrank hält sich das fertige Mutton Masala in einem luftdichten Behälter etwa 2–3 Tage. Vor dem Aufwärmen am besten erst Zimmertemperatur annehmen lassen, dann langsam erhitzen. Wer außer Haus isst: In einer Thermobox bleibt das Gericht für einige Stunden warm.
Zutaten-Alternativen
Statt Mutton kann Lamm oder sogar Rind verwendet werden, die Garzeit anpassen. Für eine mildere Variante getrocknete Kashmiri-Chilis statt scharfer nehmen. Vegetarisch? Braune Champignons und Kartoffeln sind ein toller Ersatz.
Servierideen
Mit duftendem Basmatireis, fluffigem Naan oder würzigem Jeera-Reis genießen. Eine Joghurt-Raita und ein knackiger Salat sind perfekte frische Begleiter. Tolle Idee: Mit geviertelten Limetten und etwas frischer Minze servieren.
Kulturelle und geschichtliche Einordnung
Mutton Masala ist ein Klassiker der nordindischen und pakistanischen Küche. Das Gericht hat eine lange Tradition als Festtagsessen bei Hochzeiten und Familienfeiern. Die Verwendung von reichlich Gewürzen und langen Garzeiten spiegelt die kulinarische Vielfalt Südasiens wider.
Saisonale Variationen
Im Winter wärmt das Gericht besonders, wenn du einen Schuss Sahne zum Schluss zugibst. Im Sommer sorgen frische Tomaten und Koriander für Leichtigkeit. In der Spargelsaison kann grüner Spargel als zusätzliche Zutat probiert werden.
Erfolgsgeschichten
Viele Hobbyköche berichten, wie das Rezept ihre Gäste begeistert hat. Auch bei Kindergeburtstagen sorgt eine abgeschwächte Version für große Augen. Ich habe schon erlebt, wie das Gericht Vorurteile gegenüber Lamm völlig verschwinden ließ.
Gefriertipp
Das Mutton Masala lässt sich wunderbar portionsweise einfrieren. Nach dem Auftauen am besten langsam auf dem Herd erwärmen, damit die Textur erhalten bleibt.
Wenn du einmal in die wohlig-würzige Welt des Mutton Masala eingetaucht bist, wirst du dieses herzhafte Curry immer wieder zubereiten wollen. Jede Zutat bringt ihr eigenes Flair, und beim Kochen entstehen die besten Erinnerungen.
Fragen & Antworten zu Rezepten
- → Wie lange sollte das Lamm mariniert werden?
Mindestens eine Stunde, am besten jedoch über Nacht für besonders intensives Aroma.
- → Kann ich statt Lamm auch anderes Fleisch verwenden?
Ja, Sie können alternativ Rind- oder Ziegenfleisch verwenden, jedoch ändert sich die Garzeit entsprechend.
- → Welche Beilagen passen am besten dazu?
Gedämpfter Reis, Jeera-Reis oder frisches Naan sind die klassischen Begleiter.
- → Ist das Gericht sehr scharf?
Der Schärfegrad kann durch die Menge an Chilipulver und grüner Chili angepasst werden.
- → Kann ich das Curry im Voraus zubereiten?
Ja, das Curry schmeckt am nächsten Tag oft noch aromatischer und kann gut aufgehoben werden.