
Dieses Rezept für Mutton Biryani bringt die authentischen Aromen Indiens direkt auf den Tisch. Das Lammfleisch wird in aromatischen Gewürzen mariniert, sanft gegart und mit duftendem Basmati-Reis sowie frischen Kräutern zu einem Festessen vereint. Mit dieser Anleitung gelingt sogar Anfängern ein beeindruckendes Biryani, das Familie und Freunde begeistert.
Ich habe dieses Biryani erstmals an einem Feiertag gekocht und war überwältigt, wie der Duft schon während der Zubereitung alle in die Küche gelockt hat. Das Rezept ist mir sofort ans Herz gewachsen.
Zutaten
- Mutton/Lammfleisch: 1 kg, in Stücke geschnitten (möglichst frisch und gut durchwachsen, so bleibt es saftig)
- Joghurt: 1 Tasse (macht das Fleisch zart und verleiht Cremigkeit)
- Ingwer-Knoblauch-Paste: 2 Esslöffel (frisch gemixt gibt sie das beste Aroma)
- Kurkuma: ½ Teelöffel (sorgt für Farbe und gesundheitlichen Kick)
- Chilipulver: 1 Esslöffel (für angenehme Schärfe, Sorte je nach Vorliebe wählen)
- Korianderpulver: 1 Teelöffel (betont das typische Biryani-Aroma)
- Garam Masala: 1 Teelöffel (frisch gemischt für volles Aroma)
- Salz: nach Geschmack (Meersalz gibt ein feineres Aroma)
- Zitronensaft: 2 Esslöffel (für einen frischen, ausgewogenen Geschmack)
- Basmati-Reis: 3 Tassen, 30 Minuten eingeweicht (hochwertig für lockere Körner und Duft)
- Wasser: 6 Tassen (für den Reis)
- Lorbeerblätter: 2 Stück (bringen Tiefe ins Aroma)
- Gewürznelken: 4–5 (sorgfältig auswählen für das volle Aroma)
- Grüne Kardamomkapseln: 4 Stück (geben dem Reis einen feinen Duft)
- Zimtstange: 2,5 cm (für Wärme und würzigen Geschmack)
- Ghee oder Öl: 4 Esslöffel (mit Ghee besonders reichhaltig)
- Zwiebeln: 3 große, in Scheiben (zum Braten und Garnieren)
- Tomaten: 2, gewürfelt (reifen und aromatischen wählen)
- Grüne Chilischoten: 3–4, längs eingeschnitten (Schärfe nach Wunsch)
- Minzblätter: ½ Tasse (frisch geerntet bringen sie Leichtigkeit)
- Korianderblätter: ½ Tasse (für Frische und Farbe)
- Safran: eine Prise, eingeweicht in 2 Esslöffel warmer Milch (für den besonderen Hauch Luxus)
- Gebratene Zwiebeln: zum Garnieren (extra Crunch und Geschmack)
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Mariniervorgang:
- Das Lammfleisch gründlich unter fließendem Wasser abspülen und trocken tupfen. In einer großen Schüssel Joghurt, Ingwer-Knoblauch-Paste, Kurkuma, Chilipulver, Korianderpulver, Garam Masala, Salz und Zitronensaft gründlich vermengen. Die Fleischstücke zugeben, gut einreiben und mindestens 2 bis 4 Stunden (am besten über Nacht) abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen.
- Reis vorbereiten:
- Wasser in einem großen Topf sprudelnd zum Kochen bringen. Lorbeerblätter, Nelken, Kardamom und Zimtstange sowie Salz zufügen. Den eingeweichten Basmati-Reis hineingeben und bis etwa 70% Gargrad kochen lassen – das dauert meist 6 bis 8 Minuten. Reis abgießen und beiseitestellen.
- Fleisch schmoren:
- In einem tiefen, schweren Topf Ghee oder Öl erhitzen. Die Zwiebelscheiben zugeben und unter regelmäßigem Wenden goldbraun braten. Die Hälfte der Zwiebeln herausnehmen und zum Garnieren beiseite stellen. Tomaten und grüne Chilischoten zufügen und dünsten, bis sie weich sind. Nun das marinierte Fleisch samt Marinade hineingeben und unter gelegentlichem Rühren zugedeckt weich schmoren (bei Bedarf etwas Wasser zufügen).
- Schichten des Biryani:
- Wenn das Fleisch gar ist, eine Schicht mit der Hälfte des vorgegarten Reises auf das Fleisch geben. Mit der Hälfte der Minz- und Korianderblätter sowie gebratenen Zwiebeln bestreuen. Den restlichen Reis auflegen, wieder Kräuter und Zwiebeln darüber verteilen. Am Ende Safranmilch und etwas Ghee darüber träufeln.
- Dum-Garprozess:
- Den Topf mit einem gut schließenden Deckel oder mit festem Teig abdichten. Nun das Biryani auf kleinster Flamme 25 bis 30 Minuten ziehen lassen – so verbinden sich die Aromen optimal.
- Servieren:
- Das fertige Biryani vorsichtig lockern und mit den frischen Kräutern und gebratenen Zwiebeln servieren. Dazu passt Raita oder ein frischer Salat.

Ich schwärme besonders für die Kombination aus Safran und Minze – dieser Moment, wenn der Deckel abgenommen wird und der Duft durch die Küche zieht, bleibt unvergessen. Minze macht jedes Biryani frisch, und ich kaufe extra einen Bund mehr, weil immer etwas geknabbert wird.
Aufbewahrungstipps
Biryani hält sich abgedeckt im Kühlschrank bis zu 2 Tage und gewinnt oft sogar an Aroma. Am besten in einer Glas- oder Edelstahlform lagern und beim Aufwärmen einen Spritzer Wasser zufügen, damit der Reis schön locker bleibt. Für Mahlzeiten unterwegs kann Biryani portionsweise in gut verschließbare Boxen gefüllt werden.
Zutaten-Alternativen
Für eine mildere Variante kann weniger Chili oder eine entkernte Paprika verwendet werden. Anstelle von Lamm funktioniert auch Hähnchen hervorragend, dann jedoch die Garzeit anpassen. Wer kein Ghee mag, kann reines Pflanzenöl verwenden. Frische Tomaten können durch Dosentomaten ersetzt werden, wenn keine Saison ist. Auch anstelle von Safran kann etwas Kurkuma für Farbe sorgen, der Geschmack wird aber weniger komplex.
Serviervorschläge
Zum Mutton Biryani passt klassisch Raita, ein Joghurt-Gurken-Dip, oder ein erfrischender Tomatensalat. Auch würzige Pickles und Papadam sind dazu beliebt. Klassisch serviert man Biryani auf einer großen Platte, sodass jeder sich selbst bedienen kann – ideal für Feste und Familienessen. Ein Hauch frischer Zitrone und ein paar frische Korianderblätter obendrauf heben den Geschmack zusätzlich.
Kultureller Kontext
Biryani hat in Indien und Pakistan eine lange Tradition und gilt als Festtagsgericht. Die Zubereitung bringt Menschen zusammen: Von offenen Märkten in Hyderabad bis zu familiären Festen im Punjab – Biryani ist überall Symbol für Geselligkeit und Gastfreundschaft. Jeder Haushalt und jede Region hat eine eigene Note, sei es im Gewürzmix oder in der verwendeten Fleischsorte.
Saisonale Anpassungen
Im Frühling und Sommer verwende ich gern extra viele frische Kräuter, im Winter greife ich eher zu kräftigeren Gewürzen wie extra Zimt. Wer mag, kann in der kalten Jahreszeit ein paar getrocknete Früchte (z. B. Berberitzen oder Rosinen) zu den Schichten geben, das macht das Biryani besonders festlich.
Erfolgsgeschichten
Mein erstes Biryani habe ich mit Freunden gekocht, die eigentlich kein Lamm mochten – am Ende wurde nachgenommen. Das Rezept wurde von Nachbarn weitergereicht, und nun kochen es regelmäßig mehrere Familien.

Ein gutes Biryani ist immer ein Highlight – und mit ein wenig Geduld gelingt Ihnen dieses Rezept garantiert. Das Besondere ist das Zusammenspiel von Texturen und Aromen, das durch jede einzelne Zutat veredelt wird. Viel Freude beim Nachkochen!
Fragen & Antworten zu Rezepten
- → Was macht ein gutes Lamm-Biryani aus?
Qualitativ hochwertiges, zartes Lammfleisch und die abgestimmte Mischung exotischer Gewürze machen Lamm-Biryani besonders aromatisch.
- → Wie bekomme ich das Lamm besonders zart?
Längere Marinierzeit im Joghurt und langsames Garen sorgen für butterzartes Fleisch mit vollem Aroma.
- → Kann ich das Gericht auch vegetarisch zubereiten?
Ja, ersetze das Lamm einfach durch Gemüse deiner Wahl und gehe wie beschrieben vor.
- → Wofür wird Safran im Biryani genutzt?
Safran sorgt für ein feines Aroma und eine goldene Farbe im Reis, die das Gericht besonders machen.
- → Welche Beilagen passen zu Lamm-Biryani?
Klassisch passt ein erfrischender Joghurtdip wie Raita oder ein gemischter Salat als Beilage.