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Diese Turtle Thumbprint Cookies verbinden zarten Schokoladenteig mit karamelliger Füllung und knusprigen Pekannüssen zu einem einmaligen Geschmackserlebnis. Das Rezept ist perfekt für alle, die einfache, aber raffinierte Kekse backen möchten, die sowohl zum Kaffee als auch als süßer Snack ideal sind.
Ich habe diese Kekse oft für Gäste gebacken und sie sind immer ein großer Hit gewesen — besonders das Karamell in der Mitte bringt jeden zum Schwärmen.
Zutaten
- Butter ungesalzen: für die Cremigkeit und den feinen Geschmack, am besten Zimmertemperatur verwenden für einfacheres Verarbeiten
- Brauner Zucker: für die angenehme Karamellnote, auf dunklen, feuchten Zucker achten, damit der Geschmack intensiver ist
- Eigelb: sorgt für eine zarte Konsistenz im Teig und bindet die Zutaten gut
- Vanilleextrakt: gibt ein warmes Aroma, echte Bourbon-Vanille ist hier ideal
- Mehl: für die Struktur, am besten gesiebt und frisch abgewogen, um trockenes oder schweres Ergebnis zu vermeiden
- Kakaopulver: für den schokoladigen Geschmack, lieber ungesüßtes Pulver wählen, damit der Kakao richtig zur Geltung kommt
- Salz: hebt die Süße hervor und balanciert den Geschmack aus
- Eiweiß: zum Rollen, sorgt für Klebekraft bei den Pekannüssen, frisch aufgeschlagen für beste Haftung
- Pekannüsse fein gehackt: für den crunchigen Überzug, unbedingt frische oder kurz angeröstete nehmen, sie schmecken dadurch intensiver
- Karamellstücke oder Karamell-Bits: sorgen für die buttrige, süße Füllung, auf Qualität ohne Zusatzstoffe achten
- Schlagsahne: zum Schmelzen des Karamells, macht die Füllung wunderbar samtig
- Dunkle Schokolade: für die Verzierung, möglichst mindestens 60 % Kakaoanteil wählen für ein intensives Aroma
Anleitung
- Teig zubereiten:
- Butter und braunen Zucker in einer großen Schüssel cremig schlagen bis die Masse hell und fluffig ist, das dauert etwa zwei bis drei Minuten
- Weiterverarbeitung:
- Eigelb und Vanilleextrakt dazugeben und gut verrühren, bis alles verbunden ist
- Trockene Zutaten mischen:
- Mehl, Kakaopulver und Salz zusammen in einer separaten Schüssel vermischen
- Teig fertigstellen:
- Die trockenen Zutaten nach und nach zur Butter-Mischung geben und alles zu einem weichen Teig verarbeiten, dabei nicht zu lange kneten
- Teig kühlen:
- Teig für mindestens 30 Minuten kühlen, damit er später besser formbar ist und sich die Aromen verbinden
- Kekse formen:
- Aus dem gekühlten Teig 1 bis 2 Esslöffel große Kugeln rollen
- Kugeln panieren:
- Jede Kugel zuerst in die leicht verquirlten Eiweiße tauchen, anschließend in die gehackten Pekannüsse rollen, so haften sie gut außen
- Kekse anordnen:
- Die Kugeln mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen
- Vertiefung formen:
- In die Mitte jeder Kugel vorsichtig mit dem Daumen oder dem Stiel eines Teelöffels eine kleine Einkerbung drücken
- Kekse backen:
- Die Kekse backen für 10 bis 12 Minuten bei 177 Grad Celsius Umluft oder 350 Grad Fahrenheit
- Vertiefungen nachformen:
- Falls die Vertiefungen beim Backen sich auffüllen, sofort nach dem Backen nochmal mit dem Löffel nachdrücken
- Füllung vorbereiten:
- Karamellstücke zusammen mit der Sahne in kurzen Intervallen in der Mikrowelle oder im Wasserbad schmelzen und gut verrühren, bis eine glatte Creme entsteht
- Karamell auftragen:
- Diese Karamell-Mischung in die Vertiefungen der Kekse löffeln
- Dekorieren:
- Dunkle Schokolade schmelzen und mit einem Löffel oder einer Gabel in dünnen Streifen über die gefüllten Kekse träufeln
- Abkühlen und genießen:
- Kekse abkühlen lassen und danach genießen oder lagern
Mein liebster Moment beim Backen ist immer, die Einkerbungen zu formen und zu sehen, wie jede Kugel ihre eigene kleine Nische für das Karamell bekommt. Diese Details machen die Kekse besonders.
Aufbewahrungstipps
Die Cookies sollten luftdicht verpackt aufbewahrt werden, so bleiben sie bis zu fünf Tage frisch und weich. Ideal ist eine Keksdose oder ein Glas mit dicht schließendem Deckel. Kekse vor direkter Sonneneinstrahlung und Feuchtigkeit schützen, um die Pekannüsse knusprig zu halten.
Zutatenaustausch
Butter kann durch Halbfettbutter ersetzt werden, verändert aber den Geschmack etwas. Brauner Zucker lässt sich durch Rohrohrzucker ersetzen, so erhalten die Kekse eine noch intensivere Karamellnote. Für eine vegane Variante eignen sich pflanzliche Margarine und Aquafaba statt Eiweiß, das erfordert aber etwas Experimentieren. Anstelle von Pekannüssen kann man auch Walnüsse oder Mandeln verwenden, wobei Pekannüsse den charakteristischen Geschmack liefern.
Serviervorschläge
Diese Kekse passen hervorragend zu einer Tasse starkem Kaffee oder schwarzem Tee. Eine Kugel Vanilleeis dazu macht das Dessert perfekt für besondere Anlässe. Auch mit einem Glas kalter Milch genießen Kinder und Erwachsene die Kombination besonders gerne.
Sollten die Vertiefungen beim Backen fast verschwinden, sofort nach dem Backen nachdrücken, solange die Kekse noch warm sind. Für extra Glanz die Schokolade kurz vor dem Servieren auftragen.
Fragen & Antworten zu Rezepten
- → Wie verhindert man, dass die Kekse nach dem Backen zu sehr aufgehen?
Drücken Sie die Mitte der Kekse nach dem Backen vorsichtig nochmals ein, falls sie zu stark aufgegangen sind.
- → Kann man statt Pekannüssen auch andere Nüsse verwenden?
Ja, Walnüsse oder Mandeln eignen sich gut als Alternative, um eine ähnliche Textur zu erzielen.
- → Wie bewahrt man die Kekse am besten auf?
Die Kekse halten sich luftdicht verpackt bis zu fünf Tage und lassen sich auch nach dem Füllen gut einfrieren.
- → Kann man das Karamell auch selbst herstellen?
Ja, selbst gemachtes Karamell aus Zucker und Sahne ist eine leckere Alternative zu fertigen Karamellstücken.
- → Muss der Teig vor dem Formen gekühlt werden?
Ja, eine Kühlzeit von etwa 30 Minuten erleichtert die Verarbeitung und hilft, die Form zu bewahren.