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Dieses Rezept für klassische Southern Buttermilk Biscuits bringt dir die beste Kombination aus dicken, fluffigen und zart schmelzenden Hafergebäcken direkt auf den Tisch. Perfekt als Beilage oder einfach zum Genießen mit Butter und Marmelade.
Ich persönlich liebe, wie sich die Buttermilch und der kalte Buttermix verbinden, das ergibt ein wunderbar feuchtes und gleichzeitig luftiges Ergebnis. Das Falten des Teigs hat bei mir immer für den besten Schichteneffekt gesorgt, der wirklich besonders ist.
Zutaten
- 10 Esslöffel ungesalzene Butter: für den typischen buttrigen Geschmack und die zarte Textur. Am besten hochwertige, weiche Butter ohne Zusatzstoffe wählen
- 2 Tassen Weizenmehl: universeller Typ für die perfekte Balance von Struktur und Zartheit
- 1 ½ Esslöffel Backpulver: sorgt für die locker-luftige Triebkraft
- 1 Esslöffel Zucker: passt die leichte Süße an
- ¾ Teelöffel Salz: hebt den Geschmack hervor
- ¼ Teelöffel Natron: unterstützt das Backpulver für das perfekte Aufgehen
- ¾ Tasse plus 1 Esslöffel Buttermilch: die sorgt für den typisch säuerlichen Geschmack und macht den Teig besonders weich und saftig. Frische Buttermilch verwenden ist ideal.
Anleitung
- Ofen vorheizen:
- Die Temperatur auf 220 Grad Celsius (425°F) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen, um Ankleben zu vermeiden.
- Butter reiben oder schneiden:
- 8 Esslöffel Butter sehr klein reiben oder würfeln und für 15 Minuten ins Gefrierfach legen, zusammen mit der Buttermilch. So bleibt der Teig schön kühl und die Butter bleibt stückig, was für die Schichtenbildung wichtig ist.
- Trockene Zutaten mischen:
- Mehl, Backpulver, Zucker, Salz und Natron gründlich vermengen, damit sich die Backtriebmittel gleichmäßig verteilen.
- Butter unterarbeiten:
- Die kalte Butter schnell mit einem Teigmischer oder zwei Gabeln einarbeiten. Das Ziel sind krümelige Brösel mit kleinen Butterstücken, die nicht größer als Erbsen sind.
- Buttermilch einrühren:
- Die ¾ Tasse gefrorene Buttermilch zerdrücken und zum Teig geben. Vorsichtig vermischen, bis der Teig leicht krümelig, aber verbunden ist. Sonst werden die Biscuits nicht locker.
- Teig ausrollen:
- Auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, zu einer Kugel formen und zu einem 1,5 cm dicken Rechteck ausrollen.
- Teig falten:
- Ein Drittel des Teigs nach innen falten, dann das andere Drittel darüberlegen. Den Teig erneut ausrollen und die Faltung zwei weitere Male wiederholen, so bekommt der Biscuit das typische Schichtmuster. Beim letzten Mal auf 2,5 cm ausrollen.
- Biscuits ausstechen:
- Mit einem runden Ausstecher (ca. 6 cm Durchmesser) ohne Drehen ausstechen und die Biscuits dicht auf das Backblech legen. Die Restekugeln erneut ausrollen und ausstechen.
- Mit Buttermilch bestreichen:
- Die übrige Buttermilch auf die Oberseite der Biscuits streichen, damit sie goldbraun backen.
- Backen und Butter auftragen:
- 13 bis 15 Minuten goldbraun backen. 2 Esslöffel Butter schmelzen und die frisch gebackenen Biscuits sofort damit bestreichen, so bekommen sie einen wunderbaren Glanz und Geschmack. Leicht abkühlen lassen und servieren.
Ich liebe besonders die Buttermilch, sie bringt eine Tiefe im Geschmack, die ich so vorher nicht kannte. Ein unvergesslicher Moment war das erste Mal, als ich frisch gebackene Biscuits halbierte und die dampfende, fluffige Textur sah, ganz anders als bei normalen Brötchen.
Aufbewahrungstipps
Die Biscuits am besten frisch essen, da sie schnell ihre Lockerheit verlieren. Reste in einem luftdichten Behälter aufbewahren und innerhalb von 1-2 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen einfach kurz im Ofen bei niedriger Temperatur erwärmen, das macht sie wieder fluffig. Idealerweise nicht im Kühlschrank lagern, da sie dort schnell austrocknen.
Zutatenersatz
Butter kann durch pflanzliche Margarine ersetzt werden, aber der Geschmack ändert sich leicht. Buttermilch kann man durch Vollmilch mit 1 Esslöffel Zitronensaft oder Essig als Ersatz herstellen, 10 Minuten ruhen lassen, bis sie leicht gerinnt. Backpulver und Natron sollten nicht komplett weggelassen werden, sie sind wichtig für das Aufgehen.
Serviervorschläge
Sehr lecker mit klassischer Butter und selbstgemachter Marmelade oder Honig. Passt gut zu herzhaften Gerichten wie gebratenem Hühnchen oder Eintöpfen. Für ein Frühstück alle Zubereitungen: Biscuits halbieren, mit Schinken und Käse belegen, kurz backen und warm servieren.
Viel Freude beim Backen und Genießen dieser klassischen Southern Buttermilk Biscuits, die nicht nur gut schmecken, sondern auch jede Mahlzeit besonders machen.
Fragen & Antworten zu Rezepten
- → Was macht diese Brötchen so fluffig?
Die Kombination aus Buttermilch, kalter Butter und mehrfach gefaltetem Teig sorgt für die leichte, fluffige Struktur.
- → Warum wird der Teig gefaltet?
Das Falten schichtet die Butter im Teig und erzeugt beim Backen die charakteristische Blätterung und Lockerheit.
- → Kann man die Brötchen auch einfrieren?
Ja, frisch gebackene Brötchen lassen sich gut einfrieren und bei Bedarf wieder aufbacken.
- → Welche Rolle spielt die Buttermilch?
Buttermilch liefert Säure, die mit Backpulver und Natron reagiert und so die Brötchen auflockert.
- → Wie lange bleiben die Brötchen frisch?
Am besten schmecken sie frisch gebacken, sind aber bis zu zwei Tage luftdicht gelagert genießbar.