
Das folgende Rezept zaubert ein besonders aromatisches Grilled Tri Tip mit Zwiebeln und Paprika — ein echtes Highlight für jeden Grillabend. Dank seiner charakteristischen dreieckigen Form bekommt das Tri Tip eine wunderbare Kruste und bleibt dabei herrlich saftig.
Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Versuch: Die Kombination aus leicht süßer Marinade am Fleisch und knusprigem, buntem Gemüse war so köstlich, dass das ganze Blech in Minuten leer war!
Zutaten
- Tri-Tip Roast (ca. 1,1 kg): Das beste Ergebnis erzielen Sie mit einem Fleischstück, das eine gleichmäßige Dicke hat und fein marmoriert ist. Qualität entscheidet über Geschmack und Saftigkeit.
- Zitronensaft: Bringt Frische und lockert die Fleischfasern. Frisch gepresste Zitronen geben ein intensiveres Aroma als Flaschenware.
- Olivenöl: Macht das Fleisch zart und verbindet Marinade und Gemüse. Achten Sie auf natives Öl extra für vollen Geschmack.
- Dunkler Rohrzucker: Sorgt für eine feine Karamellnote auf der Kruste.
- Sojasauce: Verleiht Tiefe und eine sanfte Umami-Note. Am besten eine natürlich gebraute Sauce verwenden.
- Worcestershire Sauce: Gibt Marinade Fülle und etwas Komplexität.
- Frischer Knoblauch: Schärft die Marinade angenehm — frisch pressen, nicht aus dem Glas.
- Chilipulver: Für eine leicht pikante Note; gute Qualität bringt intensive Würze.
- Kosher Salz und schwarzer Pfeffer: Für Würze und um natürliche Aromen hervorzuheben. Grobes Salz bringt Röstaromen besonders schön hervor.
- Rote, gelbe und grüne Paprika, Zwiebel, Jalapeño: Dieses bunte Gemüse sorgt für Frische, Süße und leichten Schärfe-Kick. Feste und glänzende Schoten, keine schrumpeligen Stellen kaufen.
- Weitere 2 EL Olivenöl sowie je 1 TL Salz & Pfeffer: Für das Gemüse, damit alles schön bräunt und würzt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Vorbereiten der Marinade:
- Die Marinade aus Zitronensaft, Olivenöl, Rohrzucker, Sojasauce, Worcestershire Sauce, Salz, schwarzem Pfeffer, frisch gehacktem Knoblauch und Chilipulver in einer kleinen Schüssel gründlich verquirlen.
- Marinieren:
- Den Tri-Tip Roast in einen großen, wiederverschließbaren Beutel geben. Marinade darüber gießen, die Luft so gut es geht herausdrücken und verschließen. Mindestens 6–8 Stunden — noch besser über Nacht — im Kühlschrank ziehen lassen.
- Gemüse vorbereiten:
- Paprika, Zwiebel und Jalapeño in Streifen schneiden. In einer Schüssel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer vermengen, bis alles gleichmäßig mariniert ist. Bis zum Gebrauch zur Seite stellen.
- Angrillen des Tri-Tip:
- Den Grill auf mittelhohe Hitze vorheizen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und direkt über die glühenden Kohlen legen. Jede Seite 5–6 Minuten stark angrillen, bis eine schöne Kruste entsteht. Danach das Tri Tip in den indirekten Bereich legen, Deckel schließen und 25–30 Minuten nach gewünschtem Gargrad fertig grillen. Mit einem Thermometer prüfen: 49°C für rare, 54°C für medium rare, 60°C für medium.
- Gemüse braten:
- In einer Pfanne (am besten aus Gusseisen) Olivenöl auf mittlerer bis hoher Temperatur erhitzen. Paprika, Zwiebeln und Jalapeño hineingeben und ca. 10 Minuten anbraten, bis sie weich, aber noch bissfest sind.
- Fleisch ruhen lassen und tranchieren:
- Das Steak vom Grill nehmen und 10–15 Minuten ruhen lassen. Anschließend immer quer zur Faser in dünne Scheiben aufschneiden — dabei evtl. Teilstücke drehen, da sich der Faserverlauf ändern kann.
- Anrichten:
- Das Gemüse auf einer Platte verteilen. Das in Scheiben geschnittene Tri Tip darauf oder daneben anrichten und genießen.

Ich liebe besonders die bunte Paprika, weil sie intensive Farben und natürliche Süße bringt. Einmal habe ich das Gericht beim Familiengrillen serviert — und selbst kritische Esser waren komplett begeistert.
Aufbewahrungstipps
Übrig gebliebene Fleischscheiben lassen sich in einer luftdichten Dose im Kühlschrank 2–3 Tage frisch halten. Gemüse getrennt lagern, damit es nicht matschig wird. Zum Aufwärmen das Fleisch sanft in etwas Brühe oder im Backofen bei niedriger Temperatur erwärmen, das Gemüse kurz in einer heißen Pfanne aufpeppen.
Zutaten austauschen
Anstelle von Tri-Tip funktioniert auch Flanksteak oder Rinderhüfte — Garzeit entsprechend anpassen. Für extra Würze kann Chorizo mitgebraten werden. Wer es milder mag, einfach den Jalapeño weglassen.
Serviervorschläge
Dazu passen knusprige Kartoffeln, frisch gebackenes Baguette oder selbstgemachte Mais-Tortillas perfekt. Mit einem grünen Salat und einem Klecks Joghurt-Dip wird es zum sommerlichen Festessen.
Kultureller Hintergrund
Tri-Tip ist besonders im Westen der USA beliebt, vor allem in Kalifornien. Dort wird dieses Stück traditionell im Smoker oder auf dem Grill zubereitet — oft bei Familientreffen im Freien. Die marinierten Paprika geben eine kleine Hommage an die feurige Tex-Mex-Küche.
Saisonale Varianten
Im Frühling schmecken grüne Spargelstücke wunderbar statt Paprika. Im Herbst sind auch gebratene Kürbiswürfel und rote Zwiebeln eine schöne Ergänzung. Je nach Saison einfach mit dem Lieblingsgemüse variieren.

Wenn Sie einmal dieses Tri Tip frisch vom Grill probiert haben, werden Sie verstehen, warum es in Kalifornien ein echter Klassiker ist. Viel Spaß beim Ausprobieren!
Fragen & Antworten zu Rezepten
- → Wie bleibt das Tri Tip besonders saftig?
Durch langes Marinieren und das anschließende Ruhen nach dem Grillen bleibt das Tri Tip innen zart und saftig.
- → Welche Grilltemperatur eignet sich am besten?
Am besten mit hoher direkter Hitze anbraten, dann bei mittlerer indirekter Hitze fertig grillen.
- → Wie werden Zwiebeln und Paprika am aromatischsten?
Gemüse mit Olivenöl, Salz und Pfeffer anrösten oder in der Grillpfanne braten, bis es weich und leicht gebräunt ist.
- → Woran erkenne ich die optimale Garstufe?
Ein Fleischthermometer hilft: 52 °C für rare, 57 °C für medium-rare, bis 60 °C für medium.
- → Warum sollte das Fleisch quer zur Faser geschnitten werden?
Quer zur Faser aufgeschnitten bleibt das Tri Tip besonders zart und lässt sich leichter genießen.