Merken
Dieses Rezept beschreibt, wie man zart gebackene, saftige White Chocolate Raspberry Blondies herstellt, die mit einer fruchtigen Himbeerkompott-Schicht, knusprigen Mandelsplittern und einem natürlich rosa Himbeer-Glasur-Topping versehen sind. Diese köstlichen Blondies überzeugen durch gesündere Zutatenalternativen, sind einfach zuzubereiten und eignen sich hervorragend zum Teilen.
Ich habe erlebt, wie gut dieser Mix aus weißer Schokolade und Himbeeraromen bei Freunden und Familie ankommt – immer ein Garant für glückliche Gesichter.
Zutaten
- Himbeerkompott: 180 g gefrorene oder frische Himbeeren – für intensiven Fruchtgeschmack, ideal reif und aromatisch, 23 g Ahornsirup – für natürliche Süße und feinen Geschmack, ½ EL Speisestärke – sorgt für die perfekte Bindung des Kompotts
- Trockene Zutaten: 160 g Weizenmehl – Basis für die Struktur, am besten gesiebt verwenden für luftige Blondies, 120 g Mandelmehl – bringt Feuchtigkeit und nussigen Unterton, ½ EL Backpulver – sorgt für das Aufgehen im Ofen, 1 TL feines Meersalz – hebt die süßen Aromen hervor
- Nasse Zutaten: 100 g Butter oder Kokosöl – geschmolzen und leicht abgekühlt, sorgt für reichhaltigen Geschmack und Saftigkeit, 100 g fettarmer griechischer Joghurt oder dicke pflanzliche Alternative – für Feuchtigkeit und leichte Säure, 160 g brauner Zuckerersatz oder brauner Zucker – als gesündere oder klassische Süße, 2 große Eier (etwa 100 g ohne Schale) – binden die Masse, 2 TL Vanilleextrakt – verleiht Tiefe und rundet das Aroma ab
- Einrührungen: 160 g grob gehackte weiße Schokolade – wichtiger Geschmacksträger, am besten eine klassische Tafel verwenden
- Toppings: 40 g Mandelblättchen – für den Crunch und nussige Note
- Natürlich rosa Himbeer-Glasur: 90 g Puderzuckerersatz oder Puderzucker – sorgt für die süße Glasur, 40 g reservierter Himbeerkompott – für den Farbton und fruchtigen Geschmack, ½ EL Zitronensaft – bringt Frische und balanciert die Süße, 1 TL Wasser nach Bedarf – verdünnt die Glasur auf die richtige Konsistenz
Anleitung
- Himbeerkompott zubereiten:
- Himbeeren, Ahornsirup und Speisestärke in einem kleinen Topf vermischen. Bei niedriger Hitze unter häufigem Rühren etwa fünf Minuten köcheln lassen, bis die Mischung eindickt und glänzt. Vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen. 40 g für die Glasur reservieren.
- Vorbereitung:
- Den Backofen auf 170°C vorheizen. Eine 20 × 20 cm Backform mit Backpapier auslegen, dabei einen Überstand zum Herausheben lassen. Butter und/oder Kokosöl schmelzen und leicht abkühlen lassen.
- Nasse Zutaten vermischen:
- In einer Schüssel das abgekühlte Fett, Joghurt, braunen Zuckerersatz, Eier und Vanille mit einem Schneebesen glatt und homogen verrühren.
- Trockene Zutaten hinzufügen:
- Die trockenen Zutaten behutsam unter die feuchte Mischung heben, nur so lange rühren bis alles gerade vermischt ist. Die weiße Schokolade unterheben.
- Zusammenbauen:
- Den Teig gleichmäßig in der vorbereiteten Form verteilen. Die Himbeerkompott darüber löffeln und sanft verstreichen. Die Mandelblättchen darüber streuen.
- Backen:
- Die Blondies für 45 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun und fest sind und die Mitte noch leicht glänzt. Mit einem Zahnstocher prüfen, ob noch feuchte Krümel haften. Nach circa 30 Minuten prüfen und wenn die Ränder zu braun werden, die Form locker mit Alufolie abdecken und weiter backen.
- Abkühlen lassen:
- Die Blondies vollständig in der Form auf einem Gitterrost abkühlen lassen, bevor sie geschnitten werden.
- Glasur zubereiten und fertigstellen:
- Puderzuckerersatz, reservierte Himbeerkompott und Zitronensaft verrühren. Nach Bedarf Wasser zugeben, bis die Glasur dickflüssig, aber gut gießbar ist. Über die abgekühlten Blondies träufeln und vor dem Servieren fest werden lassen.
Ich persönlich liebe die Balance zwischen der süßen weißen Schokolade und den leicht säuerlichen Himbeeren, die das Rezept so besonders macht. Ein unvergesslicher Moment war für mich das erste Probieren direkt nach dem Abkühlen, als die Glasur noch leicht klebrig war und die Aromen wunderbar verschmolzen.
Lagerungstipps
Die Blondies lassen sich hervorragend in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur für bis zu drei Tage aufbewahren, dabei bleiben sie weich und saftig. Im Kühlschrank halten sie sich etwa eine Woche, was den Geschmack sogar noch intensiver macht. Zum Transport die einzelnen Stücke am besten in Pergamentpapier wickeln, damit sie nicht zusammenkleben.
Zutatenersatz
Weizenmehl kann durch Dinkelmehl ersetzt werden, um den Geschmack etwas nussiger zu machen. Statt Mandelflocken eignen sich auch gehackte Haselnüsse oder Walnüsse für einen ähnlichen Crunch. Der braune Zuckerersatz kann komplett durch Honig oder Ahornsirup ersetzt werden — dann muss eventuell die Menge leicht angepasst werden. Für eine vegane Variante lassen sich die Eier durch Leinsamen-Ei (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser) austauschen.
Serviervorschläge
Diese Blondies schmecken besonders gut frisch und leicht warm, am besten mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Für eine festliche Gelegenheit empfiehlt sich ein frisches Himbeerpüree als zusätzlicher Dip. Auch zu Tee- und Kaffeerunden sind sie ein gern gesehener Genuss.
Kultureller Hintergrund
Blondies sind eine amerikanische Süßigkeit, ähnlich dem Brownie, jedoch ohne Kakao. Sie sind seit den 1950er Jahren beliebt, haben sich aber durch viele Variationen stetig weiterentwickelt. Die Verbindung von weißer Schokolade und Himbeeren ist eine moderne Variante, die süße und fruchtige Geschmacksnoten vereint, wie sie in den USA und Europa gleichermaßen geschätzt werden.
Saisonale Anpassungen
In der Erdbeer- oder Johannisbeersaison können die Himbeeren problemlos durch diese Früchte ersetzt werden. Für den Winter eignen sich gefrorene Beeren aus dem Vorrat gut. Wer es herbstlich mag, kann einen Hauch Zimt oder Muskatnuss ins Kompott geben, um eine wärmende Note einzubringen.
Diese Blondies sind ein echter Liebling geworden, der bei jedem Fest und jeder Kaffeerunde für Begeisterung sorgt. Probieren Sie das Rezept aus, und lassen Sie sich auch von den kleinen Details wie dem knusprigen Mandel-Topping und der samtigen Glasur verzaubern.
Fragen & Antworten zu Rezepten
- → Wie wird das Himbeerkompott hergestellt?
Die Himbeeren werden mit Ahornsirup und Speisestärke in einem kleinen Topf erhitzt, bis die Masse dickflüssig und glänzend wird, anschließend abkühlen lassen.
- → Welches Backblech eignet sich am besten?
Ein 20 × 20 cm großes Backblech mit Backpapier ausgelegt ermöglicht gleichmäßiges Backen und einfaches Herausnehmen.
- → Kann ich Butter durch Kokosöl ersetzen?
Ja, Butter und Kokosöl können beliebig kombiniert oder ganz durch Kokosöl ersetzt werden, um den Geschmack leicht zu variieren.
- → Wie verhindere ich, dass die Mandeln verbrennen?
Bei beginnender Bräunung der Mandeln das Backblech locker mit Alufolie abdecken und das Backen fortsetzen.
- → Wie wird die Glasur mit natürlicher Himbeerfarbe hergestellt?
Puderzucker, etwas Himbeerkompott und Zitronensaft werden verrührt, eventuell mit Wasser verdünnt, bis eine dickflüssige Glasur entsteht.