
Chilli Chicken Dry ist ein echtes Geschmackserlebnis: Außen knusprig, innen saftig und wunderbar würzig. Mit diesem Rezept holst du dir den besonderen Restaurantgenuss ganz einfach nach Hause — perfekt als Vorspeise oder zu einem gemütlichen Abend.
Das erste Mal, als ich Chilli Chicken Dry selbst gemacht habe, war ich überrascht, wie leicht das Rezept gelingt und wie schnell man dieses besondere Aroma auf den Teller zaubert.
Zutaten
- Hähnchenbrustfilet: 500 g in Würfeln — sorgt für zartes und saftiges Fleisch, achte auf frisches, helles Fleisch ohne sichtbare Sehnen
- Ei: 1 Stück — bindet die Marinade und macht das Hähnchen locker
- Speisestärke (Maisstärke): 3 EL — gibt die knusprige Hülle, unbedingt auf Klümpchenfreiheit achten
- Weizenmehl (Type 405): 2 EL — verstärkt die Knusperkruste
- Ingwer-Knoblauch-Paste: 1 EL — gibt ein kräftiges Aroma, am besten frisch püriert
- Sojasoße: 2 EL — für einen salzigen Umami-Geschmack, fermentierte dunklere Sojasoße bevorzugen
- Rote Chilisauce: 1 EL — bringt eine angenehme Schärfe, auf die Zutatenliste achten, möglichst ohne Zusatzstoffe
- Grüne Chilisauce: 1 EL — für die milde Frische
- Essig: 1 TL — betont die Würze, heller Reisessig eignet sich am besten
- Pfefferpulver: ½ TL — rundet das Aroma ab, frisch gemahlen bringt mehr Geschmack
- Salz: nach Geschmack — mit Vorsicht dosieren wegen der Sojasoße
- Öl: zum Frittieren — hocherhitzbar, z. B. Erdnuss- oder Sonnenblumenöl wählen
- Knoblauch: 1 EL, gehackt — bringt herzhaften Duft, frischen Knoblauch bevorzugen
- Ingwer: 1 TL, gehackt — gibt den typischen Kick
- Grüne Chilischoten: 2–3, längs aufgeschnitten — sorgt für Frische und leichten Biss
- Zwiebel: 1 mittlere, grob gewürfelt — liefert süßliche Noten, möglichst feste Exemplare wählen
- Paprika (grün): 1, gewürfelt — für knackige Frische und tolle Farbe
- Frühlingszwiebel: grüne Teile zum Garnieren — bringen milde Würze und sehen schön aus
- Sojasoße: 1 EL — nochmals für Aroma beim Schwenken
- Rote Chilisauce: 1 EL — sorgt für eine gleichmäßige Schärfe
- Tomatenketchup: 1 EL — bringt milde Süße und verbindet die Aromen
Zubereitung
- Vorbereiten und Marinieren:
- Die Hähnchenstücke mit Ei, Speisestärke, Weizenmehl, Ingwer-Knoblauch-Paste, Sojasoße, Pfeffer und Salz in einer Schüssel gründlich vermengen. Mindestens 30 Minuten abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen, damit die Marinade in das Fleisch einzieht und das Hähnchen zarter wird.
- Frittieren:
- Ausreichend Öl in einem tiefen Topf erhitzen. Die marinierten Hähnchenwürfel portionsweise hineingeben und goldbraun, knusprig ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, damit sie schön kross bleiben.
- Aromatisieren in der Pfanne:
- In einem Wok oder einer großen Pfanne 2 EL Öl erhitzen. Zuerst Knoblauch, Ingwer und die aufgeschnittenen grünen Chilis darin anbraten, bis sie duften. Nicht zu lange — das Aroma soll frisch bleiben.
- Gemüse hinzufügen:
- Zwiebel- und Paprikastücke in den Wok geben und auf hoher Hitze für etwa 2 Minuten unter Rühren anbraten. Die Stücke sollten noch Biss haben.
- Würzen und Sauce:
- Sojasoße, Chilisauce, Ketchup sowie Essig hinzugeben und alles sorgfältig miteinander vermengen, damit sich die Würze gleichmäßig verteilt.
- Hähnchen hinzufügen und fertigstellen:
- Jetzt die frittierten Hähnchenstücke in die Pfanne geben, alles gut vermengen und auf hoher Hitze nochmals 2–3 Minuten schwenken, sodass jedes Stück optimal umhüllt ist.
- Garnieren und servieren:
- Mit frisch geschnittenen Frühlingszwiebeln bestreuen und direkt heiß servieren, bevor das Hähnchen an Knusprigkeit verliert.

Das Beste an diesem Rezept ist die Vielseitigkeit. Besonders gerne füge ich ein paar mehr frische Frühlingszwiebeln hinzu, weil sie für mich das Aroma noch einmal ordentlich aufpeppen. Ich erinnere mich immer wieder gern an das erste Mal im Familienkreis, als alle begeistert nach dem Rezept gefragt haben.
Aufbewahrungstipps
Reste unbedingt im Kühlschrank lagern, luftdicht verpackt, damit das Hähnchen möglichst frisch bleibt. Am besten innerhalb von 1–2 Tagen verbrauchen. Zum Aufwärmen im Backofen kurz aufbacken, so bleibt die Kruste kross und nicht matschig. Frittierte Zutaten sollten nicht zu lange lagern, da sie sonst an Knusprigkeit verlieren.
Zutaten-Alternativen
Anstelle von Hähnchen eignen sich auch Putenbrust oder Tofu (für die vegetarische Variante). Paprika lässt sich durch andere bunte Gemüsesorten wie Karotten oder Zuckerschoten ersetzen. Die Chilisaucen können je nach gewünschtem Schärfegrad angepasst oder ganz weggelassen werden. Statt Maisstärke kann auch Kartoffelstärke verwendet werden, das Ergebnis bleibt ebenso knusprig.
Serviervorschläge
Chilli Chicken Dry ist eine tolle Vorspeise zu jeder asiatischen Mahlzeit. Mit gebratenem Reis, Nudeln oder als Teil eines Buffets kombinieren. Als Party-Fingerfood servieren — kleine Holzspieße machen es besonders ansprechend. Perfekt mit extra frischen Limettenvierteln und weiteren Frühlingszwiebeln.
Kultureller Hintergrund
Das Gericht stammt aus der indisch-chinesischen Fusionsküche, die besonders im Osten Indiens beliebt ist. Dort wird Chilli Chicken Dry in zahllosen Straßenküchen angeboten und ist bei allen Altersgruppen populär. Längst gilt es als Klassiker, der beide Küchenstile miteinander vereint — die chinesische Woktechnik trifft auf indische Gewürzliebe. Durch die Einflüsse der verschiedenen Kulturen lässt sich das Rezept endlos anpassen und weiterentwickeln.

Mit ein wenig Übung findest du sicher deinen eigenen Lieblings-Dreh für dieses Gericht. Für mich gehört extra viel grüner Chili einfach immer dazu. So wird das Chilli Chicken Dry garantiert zum neuen Highlight auf deinem Esstisch!
Fragen & Antworten zu Rezepten
- → Wie bleibt das Hähnchen besonders knusprig?
Das Hähnchen direkt vor dem Servieren mit der Sauce vermengen, damit die Kruste nicht aufweicht.
- → Kann man auch anderes Fleisch verwenden?
Ja, alternativ eignen sich auch Putenbrust oder Tofu für eine vegetarische Variante.
- → Wie scharf ist das Gericht?
Die Schärfe lässt sich leicht durch die Menge an Chili und Sauce anpassen – ganz nach Geschmack.
- → Lässt sich Chili-Hähnchen vorbereiten?
Das Hähnchen kann vorfrittiert werden, das finale Anbraten sollte jedoch direkt vor dem Servieren erfolgen.
- → Womit serviert man Chili-Hähnchen am besten?
Es passt ideal zu Basmatireis, knusprigem Baguette oder einfach als Vorspeise ohne Beilage.